Projekte

  • Für die Bevölkerung / Gemeinde Afrins wurden 250 Tausend Euro Finanzhilfe für medizinische Zwecke (Medizin, medizinische Geräte usw.) gesammelt.
  • Für das Sehba-Lager der deutschen Niederlassung von Heyva sor wurden 690.000 Euro für Kleidung, Ernährungshilfe und Hygieneartikel aufgebracht.
  • Aus der italienischen Niederlassung von Heyva Sor für das Sehba-Lager wurden 260 Tausend Euro aufgebracht.
  • Aus der französischen Filiale von Heyva Sor für das Sehba Camp wurden 30 Tausend Euro gesammelt.
  • Für das Lavrion-Flüchtlingslager in Griechenland wurde eine Ernährungshilfe im Wert von 10.000 Euro bereitgestellt.
  • Für die Opfer des türkischen Bombardements in Nordkurdistan wurden 650 Tausend Euro aufgebracht.
  • Für die Opfer der Flut in Qandil 200 Tausend Euro
  • Für den Winterbedarf von Einzelpersonen im Sehba-Lager 300 Tausend Euro.
  • Für die Familien in der Stadt Sirnak, deren Häuser vom Staat zerstört wurden, wurden 300.000 Euro und 40.000 Franken gespendet.
  • In der Funktion des Geschwisterprojekts wurden 5505 Familien unterstützt
  • In Sur, Cizre, Sirnak, Nusaybin und Gemeinden rund um diese Städte wurden 200.000 Euro an Ernährungshilfe geleistet.
  • 60 Tausend Euro wurden für Afrin für Ernährungshilfe gespendet.
  • Im Zeitraum von Eid wurden 400 Tausend Euro als Ernährungshilfe gespendet
  • Für 602 Kinder, deren Gesundheit, Bildung, Ernährungsbedürfnisse und Kleidung, wurden 450 Tausend Euro und 7 Tausend Frank gespendet.
  • Für das Krankenhaus in Til Temir wurden 145 Tausend Euro sowie medizinische Hilfe im Wert von 398 Euro geleistet. Daneben wurden 800 kg Medikamente und Medizinprodukte gespendet.
  • Für die Initiative Peace Mums / Saturday Mums wurden 7980 Euro gespendet.
  • 8200 Euro wurden für notleidende kranke Flüchtlinge gespendet.

Waşokanî-Lager

Die Autonomieverwaltung Nord- und Ostsyriens hat im Kanton Hesekê mit dem Bau eines neuen Camps für die aus Serêkaniyê (Ras al-Ain) und Zirgan (Abu Rasen) geflohenen Schutzsuchenden begonnen. Einige Familien sind in der noch nicht fertiggestellten Zeltstadt bereits eingezogen.

Im Camp Waşokanî, das etwa zwölf Kilometer westlich der Kantonshauptstadt Hesekê liegt, und in Zusammenarbeit mit dem Kantonsrat von Hesekê und dem Komitee für Umweltangelegenheiten errichtet wird, laufen die Infrastrukturarbeiten auf Hochtouren. Der Bau der Kanalisation, Sanitäranlagen, Trinkwasserleitung und einer Cafeteria soll in den nächsten Wochen abgeschlossen sein. Straßenbaumaschinen sind seit Tagen im Dauereinsatz. Auch werden Trinkwasserdepots angelegt. Das Waşokanî-Lager entsteht wie viele weitere Camps in der Region mit beschränkten Mitteln der Autonomieverwaltung ohne die Unterstützung internationaler Hilfsorganisationen.

Waşonakî ist ein alter Name von Serêkaniyê. Die Stadt ist auch unter den Namen Aşukani, Rēš Aynā oder Ain Warda bekannt und besitzt eine Siedlungsgeschichte, die bis ins 6. Jahrtausend vor unserer Zeitrechnung, also ins ausgehende Neolithikum zurückreicht. Waššukani war die Hauptstadt des Mitanni-Reichs, das in der Mitte des 2. Jahrtausend v. u. Z. von Antakya bis hinter Mossul reichte.

Alle Bedürfnisse der Camp-Bewohner werden von der Kantonsverwaltung und dem Kurdischen Roten Halbmond gedeckt.

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